Vanessas Tagebuch

Eine fiktive Patientengeschichte aus einer Hirslanden-Klinik

Sorgen in der Nacht

Die OP ist überstanden. Aber heute Nacht bin ich völlig verwirrt aufgewacht. Mein Knie tat weh und ich habe geträumt, dass ich einen Krankenhauskeim habe und die Wunde nicht heilt. Etwas panisch habe ich dann die Nachtglocke geläutet. Meine Pflegefachfrau Frau Romanova ist in mein Zimmer gekommen, obwohl sie eigentlich schon Dienstschluss hatte. Ich habe ihr wohl leidgetan. Sie hat Fieber gemessen und blieb für eine Weile bei mir sitzen. „Alles ok“, hat sie gesagt. Sie meinte, dass ich mir keine Sorgen machen müsste. Bisher hat mich fast immer Frau Romanova gepflegt. Darum habe ich sie auch gefragt, ob sie immer so viel arbeite. Sie meinte, dass das von Woche zu Woche unterschiedlich und relativ flexibel sei.

Nachdem Frau Romanova nach Hause gegangen war, liess mir mein Traum keine Ruhe. Weil ich nicht mehr schlafen konnte, habe ich über Krankenhauskeime recherchiert. Auf der Hirslanden-Website habe ich gelesen, dass man hier zur Verbesserung der Patientensicherheit seit 2008 die Infektionen auf Intensivstationen systematisch dokumentiert und das Risiko dadurch noch einmal erheblich gesenkt wurde. Auf der Intensivstation ist das Infektionsrisiko durch die Anwendung von Kathetern und Beatmungsgeräten erhöht. Auf der Website steht, dass bei Hirslanden über 99 Prozent der gelegten zentralvenösen Katheter oder Blasenkatheter ohne Blutvergiftung – im Fachjargon heisst das Sepsis – verlaufen. Die Infektionsrate bei durch Beatmungsgeräte verursachter Lungenentzündung (beatmungsassoziierter Pneumonie) ist 2016 im Vergleich zum Vorjahr nochmals um ein Drittel zurückgegangen, obwohl dies ohnehin ein seltenes Ereignis ist.

Hygiene ist bei Hirslanden offensichtlich ein elementares Thema. Es gibt sogar eine zuständige Abteilung, die „Spitalhygiene“. Die Abteilung erarbeitet und kontrolliert Massnahmen zur Reduktion von in der Klinik erworbenen (nosokomialen) Infektionen und führt entsprechende Schulungen bei den Mitarbeitern durch. Hirslanden erfasst seit Jahren postoperative Wundinfektionen systematisch mit der Methode KISS (nein, nicht Englisch für Kuss, sondern Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System) und hat im Branchenvergleich stets sehr gute Ergebnisse erzielt. Im Jahr 2012 kam noch die Erfassungsmethode der postoperativen Wundinfektionen von Swissnoso hinzu. Auch hier attestieren die erfassten Werte Hirslanden einen hohen Hygiene-Standard. Nach dieser ganzen Recherche konnte ich endlich beruhigt einschlafen.

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Über diesen Blog

Die Idee dieses Blogs ist es, einen möglichst einfachen und doch authentischen Zugang zu den Themen „Qualität bei Hirslanden“, „Patientenzufriedenheit“ und „Patientensicherheit“ zu schaffen. Die fiktive Patientin Vanessa Birrer wird mit diesen Themen nach einem Notfall in einer Hirslanden-Klinik konfrontiert. Von dort erzählt sie ihre Geschichte auf diesem Blog.

Gut zu wissen

Zweimal jährlich werden alle Hirslanden-Kliniken extern auf ihre Infektionsüberwachung geprüft.

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